Verhaltenshinweise zu COVID 19 & Physiotherapie

Worum es geht:

Der Erreger Corona Sars 19 bedingt eine virale Erkrankung, die höchstwahrscheinlich über eine Tröpfcheninfektion, eventuell auch über eine Schmierinfektion, von Mensch zu Mensch übertragen wird. Wurde man infiziert, braucht das Virus bis zu 14 Tagen, um sich im Organismus zu manifestieren.

Das hat leider zur Folge, dass ein infizierter Mensch keine Symptome haben muss, um den Erreger weiter zu geben. Geschieht dies ungehindert, so werden aktuellen Hochrechnungen zur Folge die Beatmungsplätze auf den Intensivstationen für die schweren Fälle knapp. Um ein kollabieren des Gesundheitssystems zu verhindern ist die wichtigste Maßnahme weitere Infektionen zu verhindern.

Wir Physiotherapeuten sind hier direkt bis indirekt betroffen. Zum einen haben wir einen Versorgungsauftrag Menschen mit orthopädischen und oder neurologischen Krankheitsbildern zu helfen und diese zu therapieren, der Bedarf ist hier nach wie vor sehr hoch.

Auf der anderen Seite steht, dass wir meistens im engen Kontakt mit unseren Patienten stehen und viel mit unseren Händen arbeiten. Zudem ist der größte Teil unseres Patientenklientels im Sinne des demografischen Wandels in die Gruppe der Risikopatienten einzuordnen, für die ein Erkranken an COVID von besonderer Tragweite wäre.

Um einerseits unserem Auftrag im Gesundheitssystem nachkommen zu können und andererseits unser Möglichstes zu tun Neuinfektionen zu verhindern haben wir uns entschlossen proaktiv zu werden.

Wir alle müssen mit den täglich neuen Erkenntnissen und Richtlinien umzugehen lernen, wir wollen mit Ihnen versuchen, dies möglichst Lösungorientiert zu tun.

Für weitere Informationen vom Robert Koch Institut hier klicken

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Was wir tun:

Wir bitten Sie uns beim Umsetzen der folgenden Maßnahmen zu helfen. Neben diesen Maßnahmen ist auch die Möglichkeit von Videobehandlungen im Gespräch, wie genau diese umzusetzen sind wird in den nächsten Tagen geklärt (Stand 19.03.20)

  • Vor und nach der Behandlung jeweils für 30 sec Hände mit Seife unter lauwarmen Wasser waschen, die Seifenlauge kann bei gründlicher Anwendung zum Zerfallen der Lipidhülle des Virus führen.
  • Bringen sie bitte ihr eigenes Handtuch mit zur Behandlung
  • Einweghandschuhe verwenden (stehen im Eingang)
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Bei Erkältungssymptomen, Husten und insbesondere Fieber bitten wir Sie ihren Termin telefonisch abzusagen
  • Hatten sie Kontakt zu einer infizierten Person oder einer unter Quarantäne stehenden Person (Weniger Abstand als 1,5m / genug Abstand aber länger als 15 Minuten), bitten wir Sie ihren Termin abzusagen
  • Falls ein Smartphone oder ähnliches zur Verfügung steht, informieren sie uns bitte, sodass wir die Möglichkeiten einer Videobehandlung mit ihnen erörtern können

Wer ist besonders gefährdet:

Obwohl schwere Verläufe grundsätzlich jeden Erkrankten treffen können, haben folgende Menschen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe

  • Ältere Personen (stetig steigendes Risiko für schwere Verläufe ab etwa 50-60 Jahre)
  • Raucher
  • Menschen mit Vorerkankungen des Herzens (KHK), der Lunge (Asthma), chronischen Lebererkrankungen, Diabetis Mellitus, canceröse Erkrankungen, geschwächtem Immunsystem

Sollten Sie sich zu einer dieser Gruppen zählen, klären sie bitte telefonisch mit ihrer/m TherapeutIn eine gemeinsame Vorgehensweise ab.

 

BLEIBEN SIE GESUND

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